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Roberto SawickiDirigent und Violinist Roberto Sawicki beendet sein Musikstudium in seiner Geburtsstadt Buenos Aires, Argentinien, wo er auch mehrere prestigeträchtige Wettbewerbe gewinnt. Unter diesen befinden sich der Concurso de Santa Fe (für die Interpretation von Dvoraks Konzert fur Violine und Orchester), und der Premio Beethoven, für seine Interpretation des Concertos für Violine in D-Dur des deutschen Komponisten. Zwischen 1970 und 1975 spielt Roberto Sawicki die erste Geige am Schweizer Orchestre de la Suisse Romande. 1975 bildet er sein eigenes musikalisches Ensemble, das Orchestre de Lancy-Genève, dessen Geburt den Anfang einer langen und fruchtbaren Zusammenarbeit markiert. An der französischen Atlantikküste ruft er 1977 des das Musikfestival „Estivales Océans“ ins Leben, welches er während mehr als zwanzig Jahren mit seinem Orchester fördert. Im Rahmen der Konzerte für den Frieden hat Roberto Sawicki in Kairo und in mehreren Israelischen Städten ein Programm mit Werken von Abdel Rahmin und Ernest Bloch aufgeführt. Seit 2002 ist er Gastgeber des Internationalen Musikfestivals, das im Teatro Colón in Buenos Aires abgehalten wird. Roberto Sawicki ist ausserdem Professor am Musikkonservatorium in Genf. |
Roberto
Sawickis Interpretationen legen Wert auf die Tonqualität, und achten auf die
Fülle von Timbres und Nuancen. Doch sie werden auch durch einen kompromisslosen
Respekt der Absichten des Komponisten gekennzeichnet: mit Inbrunst und
Bescheidenheit wird versucht, die innerste Wahrheit eines Werkes zu erkennen
und zu übersetzen. Auch wenn das Orchester für sein Repertoire moderne
Instrumente einsetzt, so bleibt der Dirigent doch immer dem Prinzip verbunden,
Satzaufteilung und Vibratos gemäss dem Stil und der Epoche des Komponisten zu
erhalten.
Die Sorgfalt, die Roberto Sawicki der Ausführung eines Werkes
beimisst findet sich auch in der Auswahl Programms wieder. Für die Vorbereitung
eines Konzertes wählt der Dirigent vor allem Werke, die auf kohärente Weise zusammenhängen.
Auf diese
Weise werden verschiedenste Elemente vereint, um einen besonderen Moment
zwischen Musikern und Publikum zu ermöglichen, damit im Saal eine Art „Etat de
Grâce“ entsteht.
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Roberto
Sawicki drückt sich bezüglich der Art, auf die er mit dem Orchester die Werke
angeht, folgendermassen aus: |
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„In Konzerten versuchen wir nicht unbedingt das geprobte zu reproduzieren, wir versuchen vielmehr, durch einen gemeinsamen Elan getragen, die Musik neu zu improvisieren. Auch mit einer technisch brillanten Leistung wären wir nicht ganz zufrieden wenn wir nicht an die Essenz gelangt wären: diese wunderbare, andersweltliche Resonanz, die man Musik nennt, zu begrüssen, und sie mit gemeinsamer Freude mit dem Publikum zu teilen. „